Jan 05

Dienstag, 23.12.08

Heute machten wir einen Ausflug nach XXXXX, dem östlichsten Festlandpunkt von Australien. Wir besichtigten hier den Leuchtturm und gingen zu Fuss an den wirklich östlichsten Felsen. Unterwegs konnten wir im Meer sieben Delphine beobachten, die den Klippen entlang schwammen.

 

Mittwoch, 24.12.08

Wir standen relativ früh auf und fuhren von Balina nach Port Macquarie. Unterwegs machten wir einen Halt auf eine Bananenplantage mit Vergnügungspark. Danach fuhren wir die ca. 350 Km weiter bis zu unserem Campingplatz. Weihnachten feierten wir nicht, da wir überhaupt nicht in Weihnachtsstimmung waren.

 

Donnerstag, 25.12.08

Heute machten wir gar nichts. Da der 25. Dezember für die Australier der Weihnachtstag ist, blieben auch sämtliche Läden und Restaurants geschlossen. Rahel schlief mehr oder weniger den ganzen Tag, da sie immer noch krank ist. Ich lief kurz durch das Dorf und suchte mir einen Glace-Stand, was  jedoch gar nicht so einfach war. Ich fand im ganzen Dorf gerade mal einen offenen Glacestand und zwei offene Kebab Stände.

 

 

Freitag, 26.12.08

Auch heute taten wir eigentlich nicht viel. Wir liefen etwas durchs Dorf und durch die Einkaufsstrassen. Am Abend gingen wir mexikanisch Essen.

 

 

Samstag, 27.12.08

Wir fuhren am Morgen um 6 Uhr in Port Maquarie los und fuhren die ca. 400 km lange Strecke bis nach Sydney. Unterwegs riefen wir nochmals die Campingplätze rund um Sydney an. Es waren bis auf einen alle ausgebucht. Wir konnten zwar keinen Platz reservieren, der Herr am Telefon versprach uns jedoch, dass er uns irgendwo unterbringe. In Sydney war es gar nicht so einfach den Campingplatz zu finden. Wir waren sehr überrascht, dass der Campingplatz für Sydneyverhältnisse relativ günstig war. Auch dieser Campingplatz war relativ voll. Auf Plätze, die im Normalfall für einen Camper sind, wurden 3-4 Camper gestellt und jeder grüne Fleck wurde mit Zelten gefüllt.

Am Nachmittag ging ich (Manuel) alleine in die Innenstadt. Rahel war wieder mehr krank und war zu müde. Ich schaute mir den Hafen an. Irgendwie musste ich mich zuerst wieder an das Klima hier in Sydney gewöhnen. Die Luftfeuchtigkeit ist hier sehr hoch. Als ich auf den Campingplatz zurückwollte, erlebte ich zum ersten Mal einen Australischen Regen.

 

Sonntag, 28.12.08

Heute waren wir im Aquarium von Sydney. Das spezielle an diesem Aquarium ist, dass innerhalb des Beckens mit Haifischen etc. ein Gang aus Glas besteht. Man kann also die Fische so sehen, wie wenn man tauchen würde.

Zuvor machten wir jedoch eine Stadtrundfahrt mit einem offenen Bus.

 

Montag, 29.12.08

Nach einem kurzen Bummel durchs Queen Victoria Building (Shoppingcenter), gingen wir heute zum Opernhaus von Sydney. Da das Opernhaus von aussen, ausser der speziellen Architektur, nichts Besonderes ist, buchten wir eine Führung und konnten die Konzertsäle von innen anschauen.

 

Dienstag, 30.12.08

Heute wollten wir den Olympiapark von Sydney 2000 anschauen. Wir hatten da an einen Olympiapark wie in München gedacht. Falsch gedacht, der Park ist so riesig, dass man kaum etwas besichtigen kann. Das Areal ist ca. 20 km x 10 km gross. Damit wir nicht zu Fuss gehen mussten, wollten wir Segways (Modernes Fortbewegungsmittel) mieten, doch diese waren uns doch definitiv zu teuer. Also schauten wir uns zu Fuss einige Hallen und Stadien von aussen an und gingen danach in die olympische Schwimmhalle Baden. Da die nächste Enttäuschung. Tausende von Leuten und kaum jemand konnte richtig Schwimmen. Die tieferen Becken, so wie wir das in der Schweiz gewohnt sind, werden nur für die Schwimmclubs geöffnet. Danach gingen wir zurück zum Campingplatz.

 

Mittwoch, 31.12.08

Am Morgen standen wir für unsere Verhältnisse wieder einmal früh auf und gingen in die Innenstadt ins Australische Museum. Auf dem ersten Stockwerk wurden vor allem Gegenstände der Aboriginals ausgestellt und deren Geschichte gezeigt.

Auf dem zweiten Stockwerk wurde das Tierreich von Australien, so wie man es heute kennt aber auch aus früheren Zeiten gezeigt. Interessant sind vor allem auch die giftigen Tieren, die einen Menschen in weniger als 4 Minuten töten können.

 

Danach gingen wir zu Fuss Richtung Opernhaus und kamen an einem 3 Stöckigen Applestore vorbei. Der Laden ist ein Traum für alle Macianer. Um etwa 16 Uhr gingen wir in den Hafenbereich und warteten da auf das Neujahrs-Feuerwerk. Um uns die Wartezeit etwas zu verkürzen, gingen wir um 19 Uhr ins Kino. Als dann um 21 Uhr der Film zu Ende war, kamen wir gerade richtig zum kleinen Feuerwerk für die Kinder. Danach standen wir für die WC’s an. Es gab für die schätzungsweise 50’000-100’000 Leute in diesem Sektor nur gerade 10 WC’s. Die Warteschlange war ca. 500 Meter lange. Kurz vor Mitternacht konnten wir noch aufs WC. Danach das langersehnte Neujahrsfeuerwerk von Sydney. Etwa um 2.30 Uhr waren wir dann auch wieder zurück im Camper.

 

Donnerstag, 01.01.09

Heute ist vor allem ausschlafen angesagt, bzw. Rahel schläft aus und ich schreibe diesen Bericht.

Am Nachmittag gingen wir dann noch in die Innenstadt auf den Tower von Sydney.

 

Freitag, 02.01.09

Um 05.30 Uhr sind wir heute aufgestanden und fuhren nach dem Mittagessen zu den Blue Mountains und  somit weg von Sydney. In den Blue Mountains sahen wir die Three Sisters und einen Wasserfall. Die Aussicht auf die Eukalyptusbäume ist gigantisch. Danach fuhren wir Richtung Melbourne und suchten uns in Kiami einen Campingplatz. Hier bleiben wir für eine Nacht und gehen morgen weiter Richtung Melbourne.

Dec 23

Freitag, 12.12.08

Abflug von Manuel ab Zürich mit Singabpur Airlines.

 

Samstag, 13.12.08

Zwischenstopp in Singapur von ca. 3.5 Stunden. Die Zeit hat gerade gereicht um das Terminal 3 etwas anzuschauen und die Mails in den Public Internetterminals zu checken.

 

Am Abend trafen wir uns nach 3 Monaten am Flughafen in Brisbane.

 

Nach dem Check-In im Hotel stand eine kurze Besichtigung er näheren Umgebung auf dem Programm, welche aber nicht lange dauerte da wir müde waren.

 

Sonntag, 14.12.08

Manuel war bereits um 4.30 Uhr wach und ging um diese Zeit schon mal auf eine Stadtbesichtigungs-Tour zu Fuss entlang am Fluss und der wunderschönen Parkanlage mit Lagoone.

Nach einem guten Frühstück in britischer Art holten wir unseren Camper-Van ab. Danach ging es für Manuel in die Fahrschule mit Fahrlehrerin Rahel. Links fahren ist gar nicht so einfach.

 

Nach dem Mittag gingen wir dann ins Einkaufszentrum und besorgten uns Essen für die ersten Tage und alles was man sonnst noch so braucht und fuhren danach ca. 350 Km hoch bis nach Harvey Bay und suchten uns da einen Campingplatz zum übernachten.

 

Montag, 15.12.08

Heute hatten wir eigentlich kein spezielles Programm. Wir verbrachten den Tag mit dem Planen der nächsten Tage und verbrachten den Tag an der Sonne.

 

Dienstag, 16.12.08

Am morgen wurden wir um 7 Uhr von einem Sammelbus abgeholt und zur Fähre nach Fraser Island gebracht. Nach ca. 40 Minuten Fahrt kamen wir auf Fraser Island, der grössten Sandinsel der Welt, an und durften in einen offroad Bus einsteigen, der uns zur Central Station brachte. Die Fahrt war ziemlich holperig, da es ja keine richtige Strasse sondern nur Sand ist. Zum guten glück buchten wir diese Tour und gingen nicht mit unserem Camper auf diese Insel.

Die Central Station war bei der Erforschung der Insel das Camp der Forscher. Jetzt ist es der Ausgangspunkt für einige Routen auf der Insel. Wir machten einen etwas längeren Marsch im Regenwald und wurden etwa 5 km weiter wieder vom Bus aufgenommen. Nach diesem Marsch gingen wir in die Hotelanlage fürs Mittagsessen. Da die Klimaanlage des Busses leider defekt war, wurde das Programm etwas geändert. Am Nachmittag liefen wir durch die Sandwüste bis wir zu einem wunderbaren Süsswassersee kamen. Dort war Baden angesagt. Danach gingen wir zurück in die schöne Hotelanlage.

 

Mittwoch, 17.12.08

Am Mittwoch Morgen ging es um 7.30 Uhr los. Nach einem Morgenbuffet fuhren wir mit dem Bus den 75 Kilometer langen Sandstrand hoch bis zum gestrandeten Schiff bzw. noch etwas weiter bis zu einem Aussichtspunkt. Diese Strasse nennt man Highway. Dort trafen wir auch auf einen Dingo, der sich jedoch bei so einer Menge Touristen dann schnell aus dem Staub machte. Nach dem Mittagessen war nochmals Baden in einem Süsswassersee angesagt. Der Strand war wirklich traumhaft. Danach ging es mit der Fähre zurück ans Festland und mit dem Bus zurück zum Campingplatz. Geschlafen haben wir im Camper.

 

Donnerstag, 18.12.08

Nach dem Morgenessen auf dem Campingplatz fuhren wir wieder Richtung Brisbane hinunter. Wir standen schon um 5 Uhr auf und hatten daher wenig verkehr. Erstes Ziel war Noosa an der Suncoast. Die Suncoast ist mit über 300 Sonnentagen im Jahr eine der sonnigsten Regionen von Australien. Nach einem Glace und einer kurzen Strandbesichtigung ging es dann auch schon weiter. Auf dem Weg besuchten wir den Australian Zoo, indem auch Steve Irwine – der  Krokodilejäger der dieses Jahr von einem Stachelrochen getötet wurde – tätig war.  Da gab es vor allem einheimische Tiere wie Wombats, Kängurus Koalas und diverse Schlangen. Wir verbrachten die Meiste Zeit mit dem Füttern der Kängurus. Als der Zoo dann schloss, gingen wir weiter auf den Campingplatz in Brisbane.

 

Freitag, 19.12.08

Nach dem Morgenessen fuhren wir mit den OV in die City. Dabei haben wir etwas seltsames gesehen. In Brisbane gibt es unterirdische Bustunnels, die nur für Busse reserviert sind. Die Tunnels führen durch die ganze Stadt, so wie in anderen Städten die U-Bahnen. Wir verbrachten den Tag vor allem in der Southbank. Dort gibt es schöne Parkanlagen und eine Lagoone. Um die Stadt von oben zu sehen, gingen wir auf ein Riesenrad. Danach gingen wir noch Lädelä, vor allem suchten wir jedoch nach weiteren Reiseunterlagen und eine Sonnenbrille für Manuel.

 

 

Samstag, 20.12.08

Gerade nach dem Morgenessen buchten wir eine Stadtrundfahrt. Den Morgen verbrachten wir mit planen und Wäsche waschen. Um 12 Uhr wurden wir für die Stadtrundfahrt mit einem Bus beim Campingplatz abgeholt. Der Chauffeur stellte sich vor und  fragte uns  aus, woher wir kommen und was wir in Australien machen, bzw. schon gemacht haben. Dann erfahren wir, dass wir die einzigen sind, die diese Stadtrundfahrt gebucht haben. Das gibt also eine sehr private Stadtrundfahrt. Zuerst geht es zur Southbank, wo wir am Vortag schon waren, danach in das Universitätsgelände. Wenn man da die Anlagen sieht, würde man am liebsten dort Studieren. Danach gingen wir in den einen kleinen Zoo. Unser Guide kam ebenfalls mit und konnte uns sehr viel erzählen. Dort durften wir wieder Kängurus und Emus füttern und als Highlight Koalas im Arm halten. Auch die  Wombats konnten wir in diesem Zoo etwas näher betrachten, berühren durfte man sie jedoch nicht, da sie ziemlich Beissen und kratzen können. Wir haben auch erfahren, dass die roten Kängurus bis zu 2 Meter hoch werden können und diese ziemlich aggressive sind. Danach ging es auf einen Aussichtspunkt und anschliessend in den neuen botanischen Garten. Nach dem botanischen Garten gingen wir weiter auf einen anderen Aussichtspunkt, wo wir in ein Restaurant gingen. Jetzt ging es zurück zum Campingplatz. Unser Guide machte jedoch noch einen kurzen Abstecher nach China Town. Wir genossen den interessanten Nachmittag und erfuhren sehr viel über die Region Brisbane, Australien und die Australier allgemein. Er erführ im Gegenzug sehr viel über Europa und die Schweiz.

 

Einige Interassante Punkte:

-          Brisbane ist flächenmässig die grösste Stadt der Welt, hat aber nur ca. 1.9 Mio. Einwohner.

-          Eigentumswohnungen gibt es an der Southbank ab ca. 1.6 Mio. Australischen Dollar.

-          In Australien gibt es Farmen, die die grössere Fläche haben als der Bundesstaat Texas in den USA. Es leben aber nur ca. 60 Personen da.

-          Es gibt Touristen, die sind der Meinung, dass man in einem halben Tag von Sydney zum Uluru und wieder zurückfahren kann. (Ungefähre Reisezeit mit dem Auto: mind. 3 Tage)

 

An dieser Stelle sollte man noch Manuels ersten australierschen Sonnenbrand erwähnen (oder leichte Rötung des Oberarmes, wie er es bezeichnet) welche er sich bei bewölktem Himmel zugezogen hat.

 

Am Abend gingen wir dann ins Restaurant Fasta Pasta da wir Lust auf Pasta hatten. Die ersten Probleme hatten wir schon beim Bestellen. Man erhält vom Personal eine Karte, muss dann zum Bestellen an den Tresen, muss da bezahlen und erhält danach das Essen an den Tisch geliefert. Tönt eigentlich einfach, jedoch kann man unendlich auf eine  Bedienung warten, wenn man es nicht weiss.

 

Sonntag, 21.12.08

Da uns die Stadtführung wieder neue Anregungen gegeben hat, blieben wir nochmals einen Tag in Brisbane. Wir fuhren am Morgen wieder mit dem Bus in die City. Nach einem kurzen Shoppingtrip gingen wir an den Fluss und warteten auf den City-Cat. Der Citycat ist wohl das schnellste Transportmittel in Brisbane um quer durch die Stadt zu fahren. Der Katamoran fährt mit 40 Km/h auf dem Fluss hin und her. Danach gingen wir noch in den alten Botanischen Garten, der lange nicht so schön ist wie der Neue.

Rahel wollte noch unbedingt ins Kunstmuseum, was im Nachhinein ein grosser Fehler war. Es gab da eine Sonderausstellung, bei der schon beim Eingang stand, dass sie nichts für Kinder sei, da es sich um nicht ganz jugendfreie Bilder handelt. Was wir jedoch da sahen, gleicht mehr einem Therapieprogramm von Sexualstraftätern aus einer Psychiatrischen Klinik.

Seit heute ist auch Rahel traumatisiert.

 

 

Montag, 22.12.08

Heute war vor allem Autofahren angesagt. Das Tagesziel war es, von Brisbane Richtung Sydney zu gelangen. Damit wir mit dem Camper nicht quer durch Brisbane fahren mussten, nahmen wir die Umfahrungsstrasse, welche auch über eine Brücke führte. Auf einmal standen da Schilder, dass man eine Maut zahlen muss und schon sahen wir die Kassenhäuschen auf dem 6 spurigen Highway. Bis wir jedoch sahen, an welches Häuschen wir müssen, war es zu spät um die Spur zu wechseln. Wir waren auf der Spur für Fahrzeuge mit einem elektronischen Mautsystem, was wir natürlich nicht hatten. Wir gehen davon aus, dass uns die Kameras erfasst haben und wir noch eine schöne Busse erhalten.  

Wir hatten am Vortag einen Campingplatz in Belina reserviert. Unterwegs machten wir noch einen Halt in Surfers Paradise an der Goldcoast. Dort haben wir zu Mittag gegessen und den wenigen Surfern zugeschaut. Der Campingplatz in Belina ist relativ gut ausgestattet, jedoch haben wir noch kein Wireless LAN gefunden. Beim Check-In haben wir bemerkt, dass wir in eine andere Zeitzone gereist sind (UTC +10).  Nach der Ankunft hat Manuel einige Campingplätze im Raum Sydney herausgesucht. Im Umkreis von 50 Km konnten wir nur gerade 4 Campingplätze finden. Morgen fragen wir da mal an, ob sie noch Plätze frei haben.

 

Nov 05

So, ich muss euch jetzt doch noch was über diese Bussfahrer erzählen. Pünktlich sind diese Buse selten, also ja kein stress. Ich durfte auch schon über eine halbe Stunde warten bis endlich einer kam. Normal fahren solche im 10 min Takt, oder so.

Mein Heimweg endet immer im Shoppingcenter. Besser gesagt davor, denn da ist die Haltestelle ;-)

Bevor man aber auf diesen Parkplatz kommt, geht es über die berüchtigten Australischen Pomps. Diese gibt es hier so viel, kaum zu glauben.

Ich fahre ja diese strecke sicher 5-mal in der Woche. Drei von fünf Fahrern schaffen es, an diesen Dingern hängen zu bleiben und die Unterseite des Busses zu streifen. Armer Bus, wenn ich das machen würde……. (gäll Manu ;-) ) 

So heute war Australisches essen angesagt. Wir wollen Känguru, Emu oder Krokodil versuchen.

Mal schauen.

Unser Restaurant heisst Ochre, (Link sollte schon vorhanden sein).

Neun Girls und Ben hatten einen Tisch reserviert und warteten auf den Rest der Bande.  Auf dem hinweg haben wir noch Michael unser Lehrer gesichtet. Er sitzt in einem Pub auf dem Weg. Es ist pm 7.10Uhr.

Nach langem Speisekarte studieren konnten wir uns dann doch auf etwas einigen.

So versuchten wir das 4 Gang Menü.

Zu Vorspeise gab es ein Teller mit Emupastete, Oktopuse und sonst noch für uns undefinierbares. Zum Hauptgang gab es Emu, ist einfach super; und Känguru zu Reis. Ganz fein. Das Dessert bestand aus einer ähnlichen süssen Rullade und Eis.

Um 11 Uhr hatten wir dann doch eigentlich alles gegessen und machten uns wieder auf den Heimweg. Unterweg trafen wir dann wieder Michael immer noch am selben Platz sitzend. Er hatte etwas mühe uns zu erkennen….

An der Bushaltestelle kam es dann noch zu einem Zwischenfall unter jugendlichen.

Ein junger wurde gegen ein Geschäft geschlagen und blutete schon übel zum Mund und Nase heraus. Die Freunde von den beiden Streithälse konnten sie aber trennen und wollten sich auf den Weiterweg machen. Die Polizei kam aber schon und wollte wissen was läuft und schaute sich dann auch den verletzten an. In de Zwischenzeit kam der andere wieder von hinten und schlug weiter auf den verletzten ein. Nach langem gerange konnten man sie wieder voneinander trennen mit einem T- Shirt vertust. Die Frauen wollten schon auf die Herren los und wir waren dann aber froh endlich in den Bus einsteigen zu können.

Alle kamen aber gut nach Hause und ins Bett. 

Nov 05

Laura und ich machten uns heute auf die Suche nach einem etwas grösseren Opal für uns selber, fündig wurden wir schon aber es war zu teuer. Auch wir haben ein gewisses Budget.

Wir verschoben unsere Suche aber auf ein andermal und legten uns an die Lagune zum Sonnenbaden.

Da gerade Markt war hatten wir auch gerade ein Band in der nähe die noch gute Musik spielte 

Am Abend gingen wir mit Jack und Richard ins Kino „How to lose Freinds“. Der neue Bond läuft bei uns leider noch nicht.

Nach dem Film hatten wir mühe noch irgend eine Bar zu finden welche noch nicht geschlossen war, denn in einen Club wollten und konnten wir nicht. Richard hatte nämlich seinen Pass vergessen.

Um 1 Uhr machten wir uns dann aber doch auch auf den Heimweg.

Nov 05

Wir Mädels aus unserer Klasse wurden zu einer Privat- Party eingeladen. Leider darf ich nicht erwähnen wo und wann. Gibt ärger!

So versammelten wir uns nach der Schule bei Noelie und machten uns für die Party zurecht. 3 Vampire und eine Hexe.

Unser Abend war super und die Aussicht über den Regenwald und die näheren Häuser ist wunderbar.

Ich machte mich aber recht früh mit Angie wieder auf den Heimweg, da sie mit dem Bus noch eine ganze Stunde fahrt hat, bis sie zuhause ist. So konnten wir uns wenigstens ein Taxi teilen bis sie an der Bushaltestelle war.

Zuhause hatte ich etliche mühe meine Schminke und das falsche Blut abzuschminken am nächsten morgen sah ich immer noch wie ein Vampir aus.

Nov 05

Heute lernten wir unser neuer Lehrer John Power kennen. Ganz ein toller Typ. Wir schrieben gemeinsam eine Phrasel Verb Story, damit wir uns besser daran erinnern können. Ich schreibe sie euch dann mal auf. Sie kam aber nicht von mir.

Nur hatte John am ende seiner Lektion das Pech, dass wir einen Feueralarm hatten.

Alle Schüler aus dem Schulhaus, da es im Lehrerzimmer brannte. Wir waren die einzige Klasse die ihre Rucksäcke dabei hatte, daher sind wir nicht ganz sicher ob es doch brannte oder nicht….

Nov 05

Da Jason morgen sein letzter Arbeitstag in unserer Schule hat hiess es heute Abend feiern. Wir trafen uns im Restaurant und waren ganz erstaunt über die reisen Portionen die wir erhielten und über die Abholsituation. Man erhält bei der Bestellung ein Gerät, welches aufleuchtet sobald das Essen fertig ist und zum Abholen bereit. Nach Bier und Nachtessen ginge es weiter ins Woolshed.

Da war dieser Abend gerade Goldfischrennen angesagt, Schweden gewann gegen England im Finale.

Gibt den armen Koreanern einfach nicht zu viel Bier, es ist nicht gut für sie……

Leider endete mein Abend schon um 11 Uhr, was mir aber am Morgen besser tat, als denjenigen die doch noch etwas länger blieben. Ich war nämlich nicht so müde und in besserer Verfassung J

Nov 05

Heute gibt es leider etwas Trauriges zu berichten.

Unser Lehrer Jason wird die Schule wechseln und nicht mehr uns unterrichten. Wir sind uns nicht ganz sicher, ob er sich was zu Schulden kommen lies oder er einfach nach 5 Jahre genug von dieser Schule hat. (Jason und seine ….. Geschichten)

Ab nächster Woche, Mittwoch wird er uns nicht mehr unterrichten L

Hier ist es üblich eine Kündigungsfrist von 1 ½ Wochen zu haben. Zum teil nicht mal so schlecht.

Nov 01

Ich durfte heute mit Diane mit in ihre Kirche.

Sie halten ihren Gottesdienst in einer kleinen Sporthalle ab. Bevor alle da sind wird gebetet. Jeder darf so laut oder leise wie er will sprechen, in der Halle umhergehen oder singen. Als es dann Zeit war wurden zuerst 4 Lieder gesungen (mit Begleitung der Band) und man erzählte die Neuigkeiten der Woche. Dann wurde das Abendmahl eingenommen (welches ich mit Diane zuvor zubereiten durfte) und die Kinder gingen in die Sonntagsschule. Der (ich denke Diakon) erzählte von seiner Reise nach Mexico zu seinem Vater, welcher sehr krank ist. Er zeige uns die Bilder die er auf seiner Reise gemacht hatte und erzählte von seinen Begegnungen mit den Menschen. Am Ende des Gottesdiensts wurde ich aber müde und konnte nicht mehr alles verstehen…

Zum Schluss wird ein Lied gespielt und man läuft zur Halle hinaus wo ein kleines Buffet bereit steht um noch eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen.

Die Leute hatten ein enormes Interesse an mir und fragten mir fast ein Loch in den Bauch und jeder wollte mit mir sprechen. Ich konnte mir aber leider keinen Namen merken.

Nach dem Gottesdienst fuhren Diane und ich nach Kurunda in den Koalapark.

Das ist ein ganz kleines Dörfchen, ich denke fast, dass es nur für Touristen gemacht ist. Das besteht aus einigen Häusern, Souvenirläden und etwa drei kleinen Zoos. Einer nur mit Spinnen, einer für Schmetterlinge und einen für Kualas.

Dieser Zoo ist aber gaaaanz klein und eigentlich wollte ich nur dahin, weil es da ein Wombat gab.

Er zeigte sich dann auch, als wir das zweite Mal durch den Zoo liefen und er das Fressen bekam. Diane konnte mich dann doch auch noch dazu überreden ein Foto mit dem Kuala zu machen. Er stickte doch nicht so fest, wie das letzte Mal.

Nach unserem Zooausflug waren wir hungrig und ich probierte ein Känguru Pi.

Ist nicht mal so schlecht.

Wieder zu hause hatten wir eine Stunde Zeit um uns umzuziehen und dann weiter zu Ronald und Railin zum Dinner.

Diesmal waren Tobias und Flurin leider nicht dabei.

Mit vollem Bauch, (die wollen mich mästen) ging es dann nach Hause und ins Bett.

Nov 01

Heute war nicht viel los bei mir. Wäsche machen, Staubsaugen, Wohnung wieder einmal durchwischen und lernen.

Der Abend verlief schon interessanter. Tobias kam zu uns und wir sollten ihn Babysitten. Machen wir doch gerne.

So spielen wir beide ein wenig Baseball. Dass heisst, er nahm den Ball und ich musste ihm hinter her rennen. Da es draussen sehr nass war und auch noch ab und zu regnete spielen wir in der Garage. Der kleine lief aber so lange im Kreis herum, dass es mir schon drehte.

Zum Nachtessen gab es Pizza, da es Tobias Lieblingsessen ist. So machten wir uns mit dem Auto auf den Weg und kauften eine Pizza für 5$.

Nach dem Abendessen, für Tobias auf dem Boden und für mich wie immer auf dem Sofa, war der kleine aber so dreckig das ein Bad nötig war.

Er überflutete das halbe Badezimmer. Es ist natürlich ganz spassig für den kleinen seine Oma von oben bis unten nass zu machen. Ich fotografierte das ganze aus sicherer ferne.

Diane drückte mir dann Tobias, der in ein Badetuch eingewickelt war, in die Arme und meinte nur ich solle ihn anziehen. Sicher wir zwei hatten unseren spass daran ;-)

Die ganze Aufregung war dann irgendwann aber doch zu viel und Tobias war auch müde. So fing er dann 10 Minuten bevor seine Eltern zurückkamen an zu weinen und hatte Heimweh.

Nach diesem Abend hiess es dann auch für uns zwei Frauen ab ins Bett, da wir morgen früh zur Kirche und dann in den Zoo gehen würden.

Gute Nacht.