Seit dem 1. November 2008 arbeite ich beim SSC-IT des Kantonsspitals St. Gallen als Applikationsbetreuer KIS (Klinikinformationssystem).
So, ich muss euch jetzt doch noch was über diese Bussfahrer erzählen. Pünktlich sind diese Buse selten, also ja kein stress. Ich durfte auch schon über eine halbe Stunde warten bis endlich einer kam. Normal fahren solche im 10 min Takt, oder so.
Mein Heimweg endet immer im Shoppingcenter. Besser gesagt davor, denn da ist die Haltestelle
Bevor man aber auf diesen Parkplatz kommt, geht es über die berüchtigten Australischen Pomps. Diese gibt es hier so viel, kaum zu glauben.
Ich fahre ja diese strecke sicher 5-mal in der Woche. Drei von fünf Fahrern schaffen es, an diesen Dingern hängen zu bleiben und die Unterseite des Busses zu streifen. Armer Bus, wenn ich das machen würde……. (gäll Manu
)
So heute war Australisches essen angesagt. Wir wollen Känguru, Emu oder Krokodil versuchen.
Mal schauen.
Unser Restaurant heisst Ochre, (Link sollte schon vorhanden sein).
Neun Girls und Ben hatten einen Tisch reserviert und warteten auf den Rest der Bande. Auf dem hinweg haben wir noch Michael unser Lehrer gesichtet. Er sitzt in einem Pub auf dem Weg. Es ist pm 7.10Uhr.
Nach langem Speisekarte studieren konnten wir uns dann doch auf etwas einigen.
So versuchten wir das 4 Gang Menü.
Zu Vorspeise gab es ein Teller mit Emupastete, Oktopuse und sonst noch für uns undefinierbares. Zum Hauptgang gab es Emu, ist einfach super; und Känguru zu Reis. Ganz fein. Das Dessert bestand aus einer ähnlichen süssen Rullade und Eis.
Um 11 Uhr hatten wir dann doch eigentlich alles gegessen und machten uns wieder auf den Heimweg. Unterweg trafen wir dann wieder Michael immer noch am selben Platz sitzend. Er hatte etwas mühe uns zu erkennen….
An der Bushaltestelle kam es dann noch zu einem Zwischenfall unter jugendlichen.
Ein junger wurde gegen ein Geschäft geschlagen und blutete schon übel zum Mund und Nase heraus. Die Freunde von den beiden Streithälse konnten sie aber trennen und wollten sich auf den Weiterweg machen. Die Polizei kam aber schon und wollte wissen was läuft und schaute sich dann auch den verletzten an. In de Zwischenzeit kam der andere wieder von hinten und schlug weiter auf den verletzten ein. Nach langem gerange konnten man sie wieder voneinander trennen mit einem T- Shirt vertust. Die Frauen wollten schon auf die Herren los und wir waren dann aber froh endlich in den Bus einsteigen zu können.
Alle kamen aber gut nach Hause und ins Bett.
Laura und ich machten uns heute auf die Suche nach einem etwas grösseren Opal für uns selber, fündig wurden wir schon aber es war zu teuer. Auch wir haben ein gewisses Budget.
Wir verschoben unsere Suche aber auf ein andermal und legten uns an die Lagune zum Sonnenbaden.
Da gerade Markt war hatten wir auch gerade ein Band in der nähe die noch gute Musik spielte
Am Abend gingen wir mit Jack und Richard ins Kino „How to lose Freinds“. Der neue Bond läuft bei uns leider noch nicht.
Nach dem Film hatten wir mühe noch irgend eine Bar zu finden welche noch nicht geschlossen war, denn in einen Club wollten und konnten wir nicht. Richard hatte nämlich seinen Pass vergessen.
Um 1 Uhr machten wir uns dann aber doch auch auf den Heimweg.
Wir Mädels aus unserer Klasse wurden zu einer Privat- Party eingeladen. Leider darf ich nicht erwähnen wo und wann. Gibt ärger!
So versammelten wir uns nach der Schule bei Noelie und machten uns für die Party zurecht. 3 Vampire und eine Hexe.
Unser Abend war super und die Aussicht über den Regenwald und die näheren Häuser ist wunderbar.
Ich machte mich aber recht früh mit Angie wieder auf den Heimweg, da sie mit dem Bus noch eine ganze Stunde fahrt hat, bis sie zuhause ist. So konnten wir uns wenigstens ein Taxi teilen bis sie an der Bushaltestelle war.
Zuhause hatte ich etliche mühe meine Schminke und das falsche Blut abzuschminken am nächsten morgen sah ich immer noch wie ein Vampir aus.
Heute lernten wir unser neuer Lehrer John Power kennen. Ganz ein toller Typ. Wir schrieben gemeinsam eine Phrasel Verb Story, damit wir uns besser daran erinnern können. Ich schreibe sie euch dann mal auf. Sie kam aber nicht von mir.
Nur hatte John am ende seiner Lektion das Pech, dass wir einen Feueralarm hatten.
Alle Schüler aus dem Schulhaus, da es im Lehrerzimmer brannte. Wir waren die einzige Klasse die ihre Rucksäcke dabei hatte, daher sind wir nicht ganz sicher ob es doch brannte oder nicht….
Da Jason morgen sein letzter Arbeitstag in unserer Schule hat hiess es heute Abend feiern. Wir trafen uns im Restaurant und waren ganz erstaunt über die reisen Portionen die wir erhielten und über die Abholsituation. Man erhält bei der Bestellung ein Gerät, welches aufleuchtet sobald das Essen fertig ist und zum Abholen bereit. Nach Bier und Nachtessen ginge es weiter ins Woolshed.
Da war dieser Abend gerade Goldfischrennen angesagt, Schweden gewann gegen England im Finale.
Gibt den armen Koreanern einfach nicht zu viel Bier, es ist nicht gut für sie……
Leider endete mein Abend schon um 11 Uhr, was mir aber am Morgen besser tat, als denjenigen die doch noch etwas länger blieben. Ich war nämlich nicht so müde und in besserer Verfassung J
Heute gibt es leider etwas Trauriges zu berichten.
Unser Lehrer Jason wird die Schule wechseln und nicht mehr uns unterrichten. Wir sind uns nicht ganz sicher, ob er sich was zu Schulden kommen lies oder er einfach nach 5 Jahre genug von dieser Schule hat. (Jason und seine ….. Geschichten)
Ab nächster Woche, Mittwoch wird er uns nicht mehr unterrichten L
Hier ist es üblich eine Kündigungsfrist von 1 ½ Wochen zu haben. Zum teil nicht mal so schlecht.
Ich durfte heute mit Diane mit in ihre Kirche.
Sie halten ihren Gottesdienst in einer kleinen Sporthalle ab. Bevor alle da sind wird gebetet. Jeder darf so laut oder leise wie er will sprechen, in der Halle umhergehen oder singen. Als es dann Zeit war wurden zuerst 4 Lieder gesungen (mit Begleitung der Band) und man erzählte die Neuigkeiten der Woche. Dann wurde das Abendmahl eingenommen (welches ich mit Diane zuvor zubereiten durfte) und die Kinder gingen in die Sonntagsschule. Der (ich denke Diakon) erzählte von seiner Reise nach Mexico zu seinem Vater, welcher sehr krank ist. Er zeige uns die Bilder die er auf seiner Reise gemacht hatte und erzählte von seinen Begegnungen mit den Menschen. Am Ende des Gottesdiensts wurde ich aber müde und konnte nicht mehr alles verstehen…
Zum Schluss wird ein Lied gespielt und man läuft zur Halle hinaus wo ein kleines Buffet bereit steht um noch eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen.
Die Leute hatten ein enormes Interesse an mir und fragten mir fast ein Loch in den Bauch und jeder wollte mit mir sprechen. Ich konnte mir aber leider keinen Namen merken.
Nach dem Gottesdienst fuhren Diane und ich nach Kurunda in den Koalapark.
Das ist ein ganz kleines Dörfchen, ich denke fast, dass es nur für Touristen gemacht ist. Das besteht aus einigen Häusern, Souvenirläden und etwa drei kleinen Zoos. Einer nur mit Spinnen, einer für Schmetterlinge und einen für Kualas.
Dieser Zoo ist aber gaaaanz klein und eigentlich wollte ich nur dahin, weil es da ein Wombat gab.
Er zeigte sich dann auch, als wir das zweite Mal durch den Zoo liefen und er das Fressen bekam. Diane konnte mich dann doch auch noch dazu überreden ein Foto mit dem Kuala zu machen. Er stickte doch nicht so fest, wie das letzte Mal.
Nach unserem Zooausflug waren wir hungrig und ich probierte ein Känguru Pi.
Ist nicht mal so schlecht.
Wieder zu hause hatten wir eine Stunde Zeit um uns umzuziehen und dann weiter zu Ronald und Railin zum Dinner.
Diesmal waren Tobias und Flurin leider nicht dabei.
Mit vollem Bauch, (die wollen mich mästen) ging es dann nach Hause und ins Bett.
Heute war nicht viel los bei mir. Wäsche machen, Staubsaugen, Wohnung wieder einmal durchwischen und lernen.
Der Abend verlief schon interessanter. Tobias kam zu uns und wir sollten ihn Babysitten. Machen wir doch gerne.
So spielen wir beide ein wenig Baseball. Dass heisst, er nahm den Ball und ich musste ihm hinter her rennen. Da es draussen sehr nass war und auch noch ab und zu regnete spielen wir in der Garage. Der kleine lief aber so lange im Kreis herum, dass es mir schon drehte.
Zum Nachtessen gab es Pizza, da es Tobias Lieblingsessen ist. So machten wir uns mit dem Auto auf den Weg und kauften eine Pizza für 5$.
Nach dem Abendessen, für Tobias auf dem Boden und für mich wie immer auf dem Sofa, war der kleine aber so dreckig das ein Bad nötig war.
Er überflutete das halbe Badezimmer. Es ist natürlich ganz spassig für den kleinen seine Oma von oben bis unten nass zu machen. Ich fotografierte das ganze aus sicherer ferne.
Diane drückte mir dann Tobias, der in ein Badetuch eingewickelt war, in die Arme und meinte nur ich solle ihn anziehen. Sicher wir zwei hatten unseren spass daran
Die ganze Aufregung war dann irgendwann aber doch zu viel und Tobias war auch müde. So fing er dann 10 Minuten bevor seine Eltern zurückkamen an zu weinen und hatte Heimweh.
Nach diesem Abend hiess es dann auch für uns zwei Frauen ab ins Bett, da wir morgen früh zur Kirche und dann in den Zoo gehen würden.
Gute Nacht.
So meine Wochenberichte werden jetzt zukünftig aufs Wochenende verkleinert J
Nach der Schule ging es diesmal rasch nach Hause um mich umzuziehen und dann wieder mit dem Bus Richtung City. Ich habe jetzt auch raus gefunden wo diese Kakadus übernachten und dass halt ihr weg am Morgen früh immer über unser Haus führt. Die übernachten nämlich in den Bäumen beim Raintreescenter. Am Morgen ist das ein krach, dass glaubt ihr nicht.
So ein bisschen unheimlich war es schon, weil ich ganz alleine an der Bushaltestelle wartete. Die Aboriginals klauen die Einkaufswagen und schieben sich so auf dem ganzen Parkplatz herum. Aber der Bus kam zum Glück bald.
Heute war Woolshed angesagt.
Wir konnten in der Schule Gutscheine für 7.50$ kaufen und so unser Nachtessen finanzieren.
Laura hatte diesen Abend das Pech mit dem Bus. Er fuhr bei ihr vorbei und haltete aber nicht. So musste sie das Taxi nehmen.
Im Woolshed konnte man sich das Essen an der Tafel aussuchen, bei mir gab’s Hünchen Süss Sauer.
Nach dem Essen suchten wir uns eine Disco in der was lief. Das ist aber am Freitag sehr schwierig. Irgendwie gehen diese Leute am Donnerstag- und Samstagabend aus.
So ging unsere Suche vom Woolshed zu Cow. Dort gab es für die Frauen bis 1.00Uhr free Drinks. Danach ging es weiter in die Rhainobar.
Auch da war nicht sonderlich viel los und so ging es wieder zurück ins Woolshed. Nach langen hin und her beschlossen wir den Bus nach hause zu nehmen da es doch auch schon wieder 3 Uhr morgens war. Leider gibt es um diese Zeit keinen Bus mehr bis zu mir nach Hause und so mussten Karin und ich uns wieder einmal ein Taxi teilen. Unser Taxifahrer fuhr aber so langsam, dass er natürlich mehr Kohle machen kann das Karin auf dem Rücksitz auf schweizerdeutsch Fluchte. Zum glück verstehen uns diese Aussie nicht.
Nach einem langen Abend und die ganzen Arme voll mit Stempels ging es müde ins Bett.