Im Moment bin ich Offline. Mein ADSL Router ist soeben ausgestiegen. Nun heisst es warten bis am Montag die Läden wieder offen haben.
Über diese vierProvider kann man sich selber einen Public Accesspoint einrichten. Die Provider übernehmen die Verrechnung.
Gemäss dieser Anleitung kann WordPress einfach aktualisiert werden.
Dienstag, 23.12.08
Heute machten wir einen Ausflug nach XXXXX, dem östlichsten Festlandpunkt von Australien. Wir besichtigten hier den Leuchtturm und gingen zu Fuss an den wirklich östlichsten Felsen. Unterwegs konnten wir im Meer sieben Delphine beobachten, die den Klippen entlang schwammen.
Mittwoch, 24.12.08
Wir standen relativ früh auf und fuhren von Balina nach Port Macquarie. Unterwegs machten wir einen Halt auf eine Bananenplantage mit Vergnügungspark. Danach fuhren wir die ca. 350 Km weiter bis zu unserem Campingplatz. Weihnachten feierten wir nicht, da wir überhaupt nicht in Weihnachtsstimmung waren.
Donnerstag, 25.12.08
Heute machten wir gar nichts. Da der 25. Dezember für die Australier der Weihnachtstag ist, blieben auch sämtliche Läden und Restaurants geschlossen. Rahel schlief mehr oder weniger den ganzen Tag, da sie immer noch krank ist. Ich lief kurz durch das Dorf und suchte mir einen Glace-Stand, was jedoch gar nicht so einfach war. Ich fand im ganzen Dorf gerade mal einen offenen Glacestand und zwei offene Kebab Stände.
Freitag, 26.12.08
Auch heute taten wir eigentlich nicht viel. Wir liefen etwas durchs Dorf und durch die Einkaufsstrassen. Am Abend gingen wir mexikanisch Essen.
Samstag, 27.12.08
Wir fuhren am Morgen um 6 Uhr in Port Maquarie los und fuhren die ca. 400 km lange Strecke bis nach Sydney. Unterwegs riefen wir nochmals die Campingplätze rund um Sydney an. Es waren bis auf einen alle ausgebucht. Wir konnten zwar keinen Platz reservieren, der Herr am Telefon versprach uns jedoch, dass er uns irgendwo unterbringe. In Sydney war es gar nicht so einfach den Campingplatz zu finden. Wir waren sehr überrascht, dass der Campingplatz für Sydneyverhältnisse relativ günstig war. Auch dieser Campingplatz war relativ voll. Auf Plätze, die im Normalfall für einen Camper sind, wurden 3-4 Camper gestellt und jeder grüne Fleck wurde mit Zelten gefüllt.
Am Nachmittag ging ich (Manuel) alleine in die Innenstadt. Rahel war wieder mehr krank und war zu müde. Ich schaute mir den Hafen an. Irgendwie musste ich mich zuerst wieder an das Klima hier in Sydney gewöhnen. Die Luftfeuchtigkeit ist hier sehr hoch. Als ich auf den Campingplatz zurückwollte, erlebte ich zum ersten Mal einen Australischen Regen.
Sonntag, 28.12.08
Heute waren wir im Aquarium von Sydney. Das spezielle an diesem Aquarium ist, dass innerhalb des Beckens mit Haifischen etc. ein Gang aus Glas besteht. Man kann also die Fische so sehen, wie wenn man tauchen würde.
Zuvor machten wir jedoch eine Stadtrundfahrt mit einem offenen Bus.
Montag, 29.12.08
Nach einem kurzen Bummel durchs Queen Victoria Building (Shoppingcenter), gingen wir heute zum Opernhaus von Sydney. Da das Opernhaus von aussen, ausser der speziellen Architektur, nichts Besonderes ist, buchten wir eine Führung und konnten die Konzertsäle von innen anschauen.
Dienstag, 30.12.08
Heute wollten wir den Olympiapark von Sydney 2000 anschauen. Wir hatten da an einen Olympiapark wie in München gedacht. Falsch gedacht, der Park ist so riesig, dass man kaum etwas besichtigen kann. Das Areal ist ca. 20 km x 10 km gross. Damit wir nicht zu Fuss gehen mussten, wollten wir Segways (Modernes Fortbewegungsmittel) mieten, doch diese waren uns doch definitiv zu teuer. Also schauten wir uns zu Fuss einige Hallen und Stadien von aussen an und gingen danach in die olympische Schwimmhalle Baden. Da die nächste Enttäuschung. Tausende von Leuten und kaum jemand konnte richtig Schwimmen. Die tieferen Becken, so wie wir das in der Schweiz gewohnt sind, werden nur für die Schwimmclubs geöffnet. Danach gingen wir zurück zum Campingplatz.
Mittwoch, 31.12.08
Am Morgen standen wir für unsere Verhältnisse wieder einmal früh auf und gingen in die Innenstadt ins Australische Museum. Auf dem ersten Stockwerk wurden vor allem Gegenstände der Aboriginals ausgestellt und deren Geschichte gezeigt.
Auf dem zweiten Stockwerk wurde das Tierreich von Australien, so wie man es heute kennt aber auch aus früheren Zeiten gezeigt. Interessant sind vor allem auch die giftigen Tieren, die einen Menschen in weniger als 4 Minuten töten können.
Danach gingen wir zu Fuss Richtung Opernhaus und kamen an einem 3 Stöckigen Applestore vorbei. Der Laden ist ein Traum für alle Macianer. Um etwa 16 Uhr gingen wir in den Hafenbereich und warteten da auf das Neujahrs-Feuerwerk. Um uns die Wartezeit etwas zu verkürzen, gingen wir um 19 Uhr ins Kino. Als dann um 21 Uhr der Film zu Ende war, kamen wir gerade richtig zum kleinen Feuerwerk für die Kinder. Danach standen wir für die WC’s an. Es gab für die schätzungsweise 50’000-100?000 Leute in diesem Sektor nur gerade 10 WC’s. Die Warteschlange war ca. 500 Meter lange. Kurz vor Mitternacht konnten wir noch aufs WC. Danach das langersehnte Neujahrsfeuerwerk von Sydney. Etwa um 2.30 Uhr waren wir dann auch wieder zurück im Camper.
Donnerstag, 01.01.09
Heute ist vor allem ausschlafen angesagt, bzw. Rahel schläft aus und ich schreibe diesen Bericht.
Am Nachmittag gingen wir dann noch in die Innenstadt auf den Tower von Sydney.
Freitag, 02.01.09
Um 05.30 Uhr sind wir heute aufgestanden und fuhren nach dem Mittagessen zu den Blue Mountains und somit weg von Sydney. In den Blue Mountains sahen wir die Three Sisters und einen Wasserfall. Die Aussicht auf die Eukalyptusbäume ist gigantisch. Danach fuhren wir Richtung Melbourne und suchten uns in Kiami einen Campingplatz. Hier bleiben wir für eine Nacht und gehen morgen weiter Richtung Melbourne.
Gestern habe ich im internet gesehen, dass der flug eine stunde früher fliegt. Super! Und die strassenverhältnisse sind ausgerechnet heute auch schlecht.
Mit diesen Programmen können Blogs wie WordPress und Andere offline bearbeitet werden.
Ich kann eigentlich alle drei empfehlen.
Freitag, 12.12.08
Abflug von Manuel ab Zürich mit Singabpur Airlines.
Samstag, 13.12.08
Zwischenstopp in Singapur von ca. 3.5 Stunden. Die Zeit hat gerade gereicht um das Terminal 3 etwas anzuschauen und die Mails in den Public Internetterminals zu checken. Am Abend trafen wir uns nach 3 Monaten am Flughafen in Brisbane.
Nach dem Check-In im Hotel stand eine kurze Besichtigung er näheren Umgebung auf dem Programm, welche aber nicht lange dauerte da wir müde waren.
Sonntag, 14.12.08
Manuel war bereits um 4.30 Uhr wach und ging um diese Zeit schon mal auf eine Stadtbesichtigungs-Tour zu Fuss entlang am Fluss und der wunderschönen Parkanlage mit Lagoone.
Nach einem guten Frühstück in britischer Art holten wir unseren Camper-Van ab. Danach ging es für Manuel in die Fahrschule mit Fahrlehrerin Rahel. Links fahren ist gar nicht so einfach.
Nach dem Mittag gingen wir dann ins Einkaufszentrum und besorgten uns Essen für die ersten Tage und alles was man sonnst noch so braucht und fuhren danach ca. 350 Km hoch bis nach Harvey Bay und suchten uns da einen Campingplatz zum übernachten.
Montag, 15.12.08
Heute hatten wir eigentlich kein spezielles Programm. Wir verbrachten den Tag mit dem Planen der nächsten Tage und verbrachten den Tag an der Sonne.
Dienstag, 16.12.08
Am morgen wurden wir um 7 Uhr von einem Sammelbus abgeholt und zur Fähre nach Fraser Island gebracht. Nach ca. 40 Minuten Fahrt kamen wir auf Fraser Island, der grössten Sandinsel der Welt, an und durften in einen offroad Bus einsteigen, der uns zur Central Station brachte. Die Fahrt war ziemlich holperig, da es ja keine richtige Strasse sondern nur Sand ist. Zum guten glück buchten wir diese Tour und gingen nicht mit unserem Camper auf diese Insel.
Die Central Station war bei der Erforschung der Insel das Camp der Forscher. Jetzt ist es der Ausgangspunkt für einige Routen auf der Insel. Wir machten einen etwas längeren Marsch im Regenwald und wurden etwa 5 km weiter wieder vom Bus aufgenommen. Nach diesem Marsch gingen wir in die Hotelanlage fürs Mittagsessen. Da die Klimaanlage des Busses leider defekt war, wurde das Programm etwas geändert. Am Nachmittag liefen wir durch die Sandwüste bis wir zu einem wunderbaren Süsswassersee kamen. Dort war Baden angesagt. Danach gingen wir zurück in die schöne Hotelanlage.
Mittwoch, 17.12.08
Am Mittwoch Morgen ging es um 7.30 Uhr los. Nach einem Morgenbuffet fuhren wir mit dem Bus den 75 Kilometer langen Sandstrand hoch bis zum gestrandeten Schiff bzw. noch etwas weiter bis zu einem Aussichtspunkt. Diese Strasse nennt man Highway. Dort trafen wir auch auf einen Dingo, der sich jedoch bei so einer Menge Touristen dann schnell aus dem Staub machte. Nach dem Mittagessen war nochmals Baden in einem Süsswassersee angesagt. Der Strand war wirklich traumhaft. Danach ging es mit der Fähre zurück ans Festland und mit dem Bus zurück zum Campingplatz. Geschlafen haben wir im Camper.
Donnerstag, 18.12.08
Nach dem Morgenessen auf dem Campingplatz fuhren wir wieder Richtung Brisbane hinunter. Wir standen schon um 5 Uhr auf und hatten daher wenig verkehr. Erstes Ziel war Noosa an der Suncoast. Die Suncoast ist mit über 300 Sonnentagen im Jahr eine der sonnigsten Regionen von Australien. Nach einem Glace und einer kurzen Strandbesichtigung ging es dann auch schon weiter. Auf dem Weg besuchten wir den Australian Zoo, indem auch Steve Irwine – der Krokodilejäger der dieses Jahr von einem Stachelrochen getötet wurde – tätig war. Da gab es vor allem einheimische Tiere wie Wombats, Kängurus Koalas und diverse Schlangen. Wir verbrachten die Meiste Zeit mit dem Füttern der Kängurus. Als der Zoo dann schloss, gingen wir weiter auf den Campingplatz in Brisbane.
Freitag, 19.12.08
Nach dem Morgenessen fuhren wir mit den OV in die City. Dabei haben wir etwas seltsames gesehen. In Brisbane gibt es unterirdische Bustunnels, die nur für Busse reserviert sind. Die Tunnels führen durch die ganze Stadt, so wie in anderen Städten die U-Bahnen. Wir verbrachten den Tag vor allem in der Southbank. Dort gibt es schöne Parkanlagen und eine Lagoone. Um die Stadt von oben zu sehen, gingen wir auf ein Riesenrad. Danach gingen wir noch Lädelä, vor allem suchten wir jedoch nach weiteren Reiseunterlagen und eine Sonnenbrille für Manuel.
Samstag, 20.12.08
Gerade nach dem Morgenessen buchten wir eine Stadtrundfahrt. Den Morgen verbrachten wir mit planen und Wäsche waschen. Um 12 Uhr wurden wir für die Stadtrundfahrt mit einem Bus beim Campingplatz abgeholt. Der Chauffeur stellte sich vor und fragte uns aus, woher wir kommen und was wir in Australien machen, bzw. schon gemacht haben. Dann erfahren wir, dass wir die einzigen sind, die diese Stadtrundfahrt gebucht haben. Das gibt also eine sehr private Stadtrundfahrt. Zuerst geht es zur Southbank, wo wir am Vortag schon waren, danach in das Universitätsgelände. Wenn man da die Anlagen sieht, würde man am liebsten dort Studieren. Danach gingen wir in den einen kleinen Zoo. Unser Guide kam ebenfalls mit und konnte uns sehr viel erzählen. Dort durften wir wieder Kängurus und Emus füttern und als Highlight Koalas im Arm halten. Auch die Wombats konnten wir in diesem Zoo etwas näher betrachten, berühren durfte man sie jedoch nicht, da sie ziemlich Beissen und kratzen können. Wir haben auch erfahren, dass die roten Kängurus bis zu 2 Meter hoch werden können und diese ziemlich aggressive sind. Danach ging es auf einen Aussichtspunkt und anschliessend in den neuen botanischen Garten. Nach dem botanischen Garten gingen wir weiter auf einen anderen Aussichtspunkt, wo wir in ein Restaurant gingen. Jetzt ging es zurück zum Campingplatz. Unser Guide machte jedoch noch einen kurzen Abstecher nach China Town. Wir genossen den interessanten Nachmittag und erfuhren sehr viel über die Region Brisbane, Australien und die Australier allgemein. Er erführ im Gegenzug sehr viel über Europa und die Schweiz.
Einige Interassante Punkte:
- Brisbane ist flächenmässig die grösste Stadt der Welt, hat aber nur ca. 1.9 Mio. Einwohner.
- Eigentumswohnungen gibt es an der Southbank ab ca. 1.6 Mio. Australischen Dollar.
- In Australien gibt es Farmen, die die grössere Fläche haben als der Bundesstaat Texas in den USA. Es leben aber nur ca. 60 Personen da.
- Es gibt Touristen, die sind der Meinung, dass man in einem halben Tag von Sydney zum Uluru und wieder zurückfahren kann. (Ungefähre Reisezeit mit dem Auto: mind. 3 Tage)
An dieser Stelle sollte man noch Manuels ersten australierschen Sonnenbrand erwähnen (oder leichte Rötung des Oberarmes, wie er es bezeichnet) welche er sich bei bewölktem Himmel zugezogen hat.
Am Abend gingen wir dann ins Restaurant Fasta Pasta da wir Lust auf Pasta hatten. Die ersten Probleme hatten wir schon beim Bestellen. Man erhält vom Personal eine Karte, muss dann zum Bestellen an den Tresen, muss da bezahlen und erhält danach das Essen an den Tisch geliefert. Tönt eigentlich einfach, jedoch kann man unendlich auf eine Bedienung warten, wenn man es nicht weiss.
Sonntag, 21.12.08
Da uns die Stadtführung wieder neue Anregungen gegeben hat, blieben wir nochmals einen Tag in Brisbane. Wir fuhren am Morgen wieder mit dem Bus in die City. Nach einem kurzen Shoppingtrip gingen wir an den Fluss und warteten auf den City-Cat. Der Citycat ist wohl das schnellste Transportmittel in Brisbane um quer durch die Stadt zu fahren. Der Katamoran fährt mit 40 Km/h auf dem Fluss hin und her. Danach gingen wir noch in den alten Botanischen Garten, der lange nicht so schön ist wie der Neue.
Rahel wollte noch unbedingt ins Kunstmuseum, was im Nachhinein ein grosser Fehler war. Es gab da eine Sonderausstellung, bei der schon beim Eingang stand, dass sie nichts für Kinder sei, da es sich um nicht ganz jugendfreie Bilder handelt. Was wir jedoch da sahen, gleicht mehr einem Therapieprogramm von Sexualstraftätern aus einer Psychiatrischen Klinik.
Seit heute ist auch Rahel traumatisiert.
Montag, 22.12.08
Heute war vor allem Autofahren angesagt. Das Tagesziel war es, von Brisbane Richtung Sydney zu gelangen. Damit wir mit dem Camper nicht quer durch Brisbane fahren mussten, nahmen wir die Umfahrungsstrasse, welche auch über eine Brücke führte. Auf einmal standen da Schilder, dass man eine Maut zahlen muss und schon sahen wir die Kassenhäuschen auf dem 6 spurigen Highway. Bis wir jedoch sahen, an welches Häuschen wir müssen, war es zu spät um die Spur zu wechseln. Wir waren auf der Spur für Fahrzeuge mit einem elektronischen Mautsystem, was wir natürlich nicht hatten. Wir gehen davon aus, dass uns die Kameras erfasst haben und wir noch eine schöne Busse erhalten.
Wir hatten am Vortag einen Campingplatz in Belina reserviert. Unterwegs machten wir noch einen Halt in Surfers Paradise an der Goldcoast. Dort haben wir zu Mittag gegessen und den wenigen Surfern zugeschaut. Der Campingplatz in Belina ist relativ gut ausgestattet, jedoch haben wir noch kein Wireless LAN gefunden. Beim Check-In haben wir bemerkt, dass wir in eine andere Zeitzone gereist sind (UTC +10). Nach der Ankunft hat Manuel einige Campingplätze im Raum Sydney herausgesucht. Im Umkreis von 50 Km konnten wir nur gerade 4 Campingplätze finden. Morgen fragen wir da mal an, ob sie noch Plätze frei haben.
